Kinderosteopathie osteopathische VorsorgeuntersuchungenErgänzend zu den kinderärztlichen Vorsorgeuntersuchungen bietet die
Praxis für Kinderosteopathie und Osteopathie
Osteopathische Vorsorgeuntersuchungen (OVU) an.

 Ist die Beweglichkeit einer Struktur eingeschränkt, entstehen aus Sicht der Osteopathie zunächst Gewebespannungen und darauf folgend Funktionsstörungen.

Der Schwerpunkt dieser Untersuchungen liegt dabei auf einer funktionellen Diagnostik, die angepasst an die jeweilige Alters- und Entwicklungsstufe ist.

Ziel ist, mögliche funktionelle Störungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

  • OVU 1: 2. - 8. Lebenswoche
  • OVU 2: 3. - 4. Lebensmonat
  • OVU 2a: optional-bei Störungen im Übergang Robben/Krabbeln/Stand
  • OVU 3: wenn das Kind sicher und frei läuft
  • OVU 4: 36. - 48. Lebensmonat ( ab 3 Jahren)
  • OVU 5: 60. - 72. Lebensmonat ( ab 5 Jahren)
  • Danach sind weitere OVUs alle 3-4 Jahre empfehlenswert.

Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Die Anwendungsgebiete beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen in der hier vorgestellten Therapierichtung (Osteopathie) selbst. Nicht für jeden Bereich besteht eine relevante Anzahl von gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen, d.h. evidenzbasierten Studien, die die Wirkung bzw. therapeutische Wirksamkeit belegen.

Kinderosteopathie allgemein

Eine Grundlage der Kinderosteopathie sind Kenntnisse über die Entwicklungsstufen der Kinder.

Während der Untersuchung steht im Vordergrund, die Ursachen der Beschwerden und die daraus resultierenden Fehlfunktionen, zu finden. Mit manuellen Techniken werden gezielt vorhandene Verspannungen und Gelenkblockaden behandelt, dabei werden  ursächliche Strukturen und die entstandenen Folgeerscheinungen einbezogen.

Die Therapie von Säuglingen und Kindern unterscheidet sich bezüglich der generellen osteopathischen Denkweise her nicht. Angepasst ist die Ausführung der einzelnen Griffe an das, sich im Wachstum befindliche, Gewebe. Das Vorkommen spezifischer Probleme in bestimmten Altersabschnitten der Entwicklung. Auch das Vorkommen spezifischer Probleme in bestimmten Altersabschnitten findet Berücksichtigung.

Neben der Abwägung der osteopathischen Behandlungsmöglichkeiten ist insbesondere wichtig, dass stets ein Ausschluss von schwerwiegenden Krankheiten gegebenenfalls mittels Verweisung an den Kinderarzt oder der jeweiligen Fachdisziplin stattfindet.

Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Die Anwendungsgebiete beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen in der hier vorgestellten Therapierichtung (Osteopathie) selbst. Nicht für jeden Bereich besteht eine relevante Anzahl von gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen, d.h. evidenzbasierten Studien, die die Wirkung bzw. therapeutische Wirksamkeit belegen.

Kinderosteopathie SchulkinderIn dieser Altersperiode treten Auffälligkeiten in Erscheinung, dessen Keim in den früheren Jahren entstand. Lediglich die Belastung und die Anforderungen an die Kinder ändern sich.

Um welche Probleme handelt es sich? Konzentrationsprobleme, Lernstörungen, Unaufmerksamkeit, Leseschwäche, Rechtschreibschwäche, Kopfschmerzen und Hyperaktivität6 sind Stichworte, die bei Eltern von Schulkindern fallen und mit denen sie umzugehen haben.

Kinderosteopathie Schulkinder AugenDie Möglichkeiten für etwaige Ursachen sind vielfältig. Funktionelle Augenmuskelstörungen kommen in Betracht. Beim Lesen und Schreiben muss sich der Augenabstand physiologisch verringern, ermöglicht durch die Anspannung bestimmter Augenmuskeln. Durch Ermüdung dieser Augenmuskeln ist dies nicht mehr möglich. Das Kind bekommt Schwierigkeiten beim Lesen, reibt sich häufig die Augen, die vielleicht sogar zu tränen beginnen. Die Folgen können von Kopfschmerzen bis zu Doppelbildern reichen. Zur Entspannung schaut das Kind vielleicht aus dem Fenster und entlastet somit seine Augenmuskeln und gilt vorschnell abgestempelt als unaufmerksam und unkonzentriert.

Eine andere Ursache kann zum Beispiel in einer Bewegungsstörung der oberen Halswirbelsäule liegen. Diese führt zu Nackenverspannungen, die vom Kind gar nicht als Schmerz wahrgenommen werden, sondern allenfalls als Unbehaglichkeitsgefühl. Das ständige Heben und Senken des Kopfes, um in das Schulheft und dann wieder Richtung Tafel zu schauen verstärkt die Verspannungen und das Kind wird unruhig. Es versucht Ausweichbewegungen zu finden und wird womöglich als zappelig abgetan oder sogar der Verdacht nach einem Aufmerksamkeitsdefizitssyndroms (ADS)7, Aufmerksamkeits-defizitshyperaktivitätssyndrom (ADHS)8 oder dem KIDD-Syndrom9 kommt auf.

Eine völlig andere Fragestellung ergibt sich aus dem Wachstum des Gesichtsschädels mit dem Ober- und Unterkiefer, sowie den zweiten Zähnen. Vom Kieferorthopäden oder Zahnarzt wird ein Kreuzbiss10 oder Überbiss11 festgestellt.

In der osteopathischen Sicht wird der Ursprung für einen Teil dieser Störungen im Säuglingsalter liegen. Etwaige Fehlstellungen der Halswirbelsäule oder Asymmetrien des Schädels können Fehlentwicklungen des Oberkiefers, des Unterkiefers oder des Kiefergelenks mit sich bringen.

Auch bei dieser Problematik leidet die Sprachentwicklung. Der therapeutische Ansatz ist in solchen Fällen stets ein interdisziplinärer:

Kieferorthopäden führen durch das Anpassen von Spangen oder Schienen, eine Korrektur der Stellung der Zähne und des Kiefers durch.

Logopäden schulen die Zungenmotorik und die Sprache.

 

Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Die Anwendungsgebiete beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen in der hier vorgestellten Therapierichtung (Osteopathie) selbst. Nicht für jeden Bereich besteht eine relevante Anzahl von gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen, d.h. evidenzbasierten Studien, die die Wirkung bzw. therapeutische Wirksamkeit belegen.


Zur besseren Verständlichkeit des obigen Textes folgen Begriffserklärungen.

Definitionen:

6 Hyperaktivität: übermäßiger Bewegungsdrang (Vgl. Badenhoop, K. et al., 1998, S. 148)
7 Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS): Verhaltensstörung mit Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörung, Impulsivität, mangelnder Frustrationstoleranz und eventuell motorische Unruhe (Vgl. Badenhoop, K. et al., 1998, S. 148)
8 Aufmerksamkeitsdefizithyperaktivitätssyndrom (ADHS): vgl. ADS mit obligatorischen übermäßigem Bewegungsdrang (Vgl. Badenhoop, K. et al., 1998, S. 148)
9 KIDD-Syndrom: Kopfgelenk induzierte Dysgnosie und Dyspraxie; im Schulkindalter auftretende Wahrnehmungs- und Bewegungsstörung (Vgl. H. Biedermann, 2007, S. 120)
10 Kreuzbiss: Bissstörung, bei der sich die obere und untere Zahnreihe im Seitenbereich kreuzen; einseitig oder beidseitig vorkommend (Vgl. Badenhoop, K. et al., 1998, S. 871)
11 Überbiss: beim Biss ragen die oberen Schneidezähne über die unteren herüber (Vgl. Badenhoop, K. et al., 1998, S. 1414)

Literaturverzeichnis:

Badenhoop, K. et al., Pschyrembel, 1998, 258, Berlin, Walter de Gruyter
Biedermann, H., KISS-Kinder, 2007, 3,Stuttgart, Thieme Verlag

Das heranreifende Immunsystem wird durch das Durchleben von Krankheiten geschult.

Kinderosteopathie Kleinkinder BauchIm Kindergartenalter kann das Immunsystem überfordert sein, womit gemeint ist, dass Kinder häufig wiederkehrende Infekte oder Mittelohrentzündungen haben.
Osteopathisch von Interesse sind insbesondere wiederkehrende Prozesse, weil diese auf geschwächte Körperregionen hindeuten.

Der Beginn ist in der Regel harmlos. Ein Kleinkind bekommt mal eine Mandelentzündung, einen Schnupfen. Dann folgt obendrein die erste Mittelohrentzündung.
Der skizzierte Ablauf ist nicht ungewöhnlich und sogar unbedenklich. Bekommt das Kind innerhalb von zwei Jahren allerdings circa 10 Mittelohrentzündungen, kann größerer Schaden entstehen.

Schulmedizinisch wird in der Regel ein künstlicher Abfluss für das Mittelohr durch ein Röhrchen geschaffen, bekannt ist dieses Vorverfahren als „Röhrchenoperation“. Die Flüssigkeit im Mittelohr fließt ab und die Entzündung kann abheilen. Dennoch reiht sich in vielen Fällen die nächste Mittelohrentzündung an die nächste.

Die Ursache liegt darin, dass das Abfließen des Sekrets aus dem Mittelohr über den Gang, der das Mittelohr und den Nasen-Rachenraum verbindet, nicht optimal funktioniert.
Eine Schwäche des Immunsystems im Zusammenhang mit Darmproblemen oder einer regionalen Bewegungsstörung verschiedener Gewebestrukturen im Bereich des Ohrs, kommen wiederum dafür als Ursache in Frage.

Während der Phase der ständigen Mittelohrentzündungen wird das Kind in seiner Entwicklung gestört.

co kio kinderosteopathie kleinkinder armDie Flüssigkeitsansammlung im Mittelohr beeinträchtigt das Hörvermögen des Kindes. Wenn das Kind wiederum nicht gut hört, leidet die Sprachentwicklung und Wahrnehmungsfähigkeit. Dies bildet jedoch eine Voraussetzung für das Lernen. Diese Fehlentwicklung kann letztlich in Lernstörungen münden, die im Schulalter, dann scheinbar plötzlich auftreten.

 

 

 

Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Die Anwendungsgebiete beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen in der hier vorgestellten Therapierichtung (Osteopathie) selbst. Nicht für jeden Bereich besteht eine relevante Anzahl von gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen, d.h. evidenzbasierten Studien, die die Wirkung bzw. therapeutische Wirksamkeit belegen.

Säugling HWSAls Ursache für unterschiedliche Probleme im Säuglingsalter gelten eine ungünstige Lage im Mutterleib vor oder während der Geburt, übermäßiger Druck auf den Schädel des Säuglings im Geburtskanal, Stagnation des Geburtsvorgangs und ein Kaiserschnitt.


Im Säuglingsalter treten zum Beispiel Saugstörungen oder Stillprobleme auf, die das Gedeihen des Babys behindern und den Aufbau des durch Stillen entstehenden Nestschutzes beeinträchtigen können.
Im Bereich der Schädelbasis befinden sich Austrittstellen für Hirnnerven, die die Funktion des Saugens und Schluckens regulieren. Vorhandene Engstellen beeinflussen das Saugen und Schlucken negativ.

Kinderosteopathie Säugling BeinEine Verbesserung der Beweglichkeit der Knochen der Schädelbasis bietet heirzu einen Behandlungsansatz.

In den ersten 3 Lebensmonaten leiden Säuglinge nicht selten an Koliken1. Eine Ursache ist die physiologische Umstellung des Darms, wegen der veränderten Nahrungsaufnahme: Einerseits im Mutterleib über die Nabelschnur und nun als Säugling über das eigene, sich erst im Aufbau befindliche, Verdauungssystem.
Hinweise für Koliken über das normale Maß hinaus sind übermäßiges Schreien, vermehrte Unruhe, ein sich krümmender Säugling, ein aufgeblähter Bauch und eine erhöhte Darmtätigkeit.

Bei Speikindern ist in erster Linie zu unterscheiden, ob das Kind an Körpergewicht zunimmt oder nicht. Eine Gedeihstörung kann durch eine ernsthafte Erkrankung, wie eine Verengung der Speiseröhre, resultieren.
Ein gewisses Maß an Heraufwürgen von Mageninhalt ist bei Säuglingen normal.
Geschieht dies jedoch in einer Regelmäßigkeit, deutet dies auf einen gastroösophagealen Reflux2 hin, das heißt, durch den Mageneingang tritt die bereits mit Salzsäure versetzte Nahrung die Speiseröhre wieder hinauf und reizt diese. Darüber hinaus kann die Salzsäure sogar die Stimmbänder, was sich als Heiserkeit und die Atemwege, was sich als Bronchitis zeigen kann, irritieren.
Auch diese Säuglinge können gegebenenfalls vermehrt Schreien, überstrecken häufig die ganze Wirbelsäule, schlucken oft, kauen und schlafen tagsüber wenig.

Das Wachstum und die fortschreitenden motorischen Fähigkeiten lassen die Ess- und Verdauungsprobleme allmählich verschwinden. Vorhanden bleibt allzu oft ein ungünstiges Schlafverhalten.

Das KISS-Syndrom3 (Kopfgelenk induzierte Symmetriestörung) ist ein häufiges Thema in der Osteopathie für Säuglinge. Es ist für die Eltern als Bewegungsstörung der Halswirbelsäule erkennbar und wird unterteilt in KISS I4, bei dem das Kind den Kopf einseitig hält und KISS II5, das mit einer fixierten, überstreckten Zwangshaltung einhergeht. Anfangs wird beschwichtigend von der so genannten Schokoladenseite geredet. Kommt es wegen der einseitigen Lage des Kopfes auf Basis der noch gut beweglichen Schädelknochen zu Deformitäten des Schädels, wird der Handlungsbedarf kenntlich. Der Rumpf liegt zu dem sichelförmig und überstreckt.

Mitunter wird der Osteopath mit unspezifischen Fragestellungen, wie Schlafstörungen oder übermäßigen Schreien als Beschwerdebild beim Säugling konfrontiert. Die Eltern bezeichnen ihr Kind als Schreibaby. Doch was ist das eigentlich? Eine Erkrankung ist dies nicht, sondern eine Bezeichnung für ein Vorkommen übermäßigen Schreiens, dessen Ursache jedoch unklar ist. Eine Faustregel definiert das übermäßige Schreien: Der Säugling schreit mehr als 3 Stunden täglich, mehr als 3 Tage in der Woche, während 3 Wochen.
Die Ursachen sind unter anderem in den oben aufgezählten Störungen zu suchen.

Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Die Anwendungsgebiete beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen in der hier vorgestellten Therapierichtung (Osteopathie) selbst. Nicht für jeden Bereich besteht eine relevante Anzahl von gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen, d.h. evidenzbasierten Studien, die die Wirkung bzw. therapeutische Wirksamkeit belegen.


Zur besseren Verständlichkeit des obigen Textes folgen Begriffserklärungen.

Definitionen:

1 Kolik: krampfartige Leibschmerzen infolge krampfartiger Anspannungen eines Bauchhohlorgans, wie zum Beispiel des Darms mit Zug des Aufhängesystems dieses Organs und Reizung der dort verlaufenden Nerven
(Vgl. Badenhoop, K. et al., 1998, S. 840).
2 Gastroösophagealer Reflux: Rückfluss von Magenflüssigkeit in die Speiseröhre (Vgl. Badenhoop, K. et al., 1998, S. 1357)
3 KISS-Syndrom: Kopfgelenk induzierte Symmetriestörung durch schmerzhafte Verspannungen des oberen Halses ausgelöstes Beschwerdebild bei Kindern (Vgl. H. Biedermann, 2007, S. 1), das unterteilt wird in KISS I und KISS II (Vgl. H. Biedermann, 2007, S. 18) - Bezüglich dieses Syndroms gibt es keine wissenschaftlich gesicherten Studien.
4 KISS I: Kopfgelenk induzierte Symmetriestörung I; Säuglinge bei denen der Kopf in einer fixierten Seitneigung schief steht (Vgl. H. Biedermann, 2007, S. 18) - Bezüglich dieses Syndroms gibt es keine wissenschaftlich gesicherten Studien.
5 KISS II: Kopfgelenk induzierte Symmetriestörung I; Säuglinge, die den Kopf häufig nach hinten überstrecken (Vgl. H. Biedermann, 2007, S. 18) - Bezüglich dieses Syndroms gibt es keine wissenschaftlich gesicherten Studien.

Literaturverzeichnis:

Badenhoop, K. et al., Pschyrembel, 1998, 258, Berlin, Walter de Gruyter
Biedermann, H., KISS-Kinder, 2007, 3,Stuttgart, Thieme Verlag